AGB

Allgemeine GeschÀftsbedingungen

§ 1 Geltungsbereich
(1) Die allgemeinen GeschĂ€ftsbedingungen der Firma Polygon – Produktdesign, Konstruktion, Herstellung GmbH, nachfolgend Polygon genannt, gelten ausschließlich. Hiervon abweichende GeschĂ€ftsbedingungen des Bestellers/Kunden haben nur bei schriftlicher BestĂ€tigung GĂŒltigkeit.

§ 2 Vertragsgegenstand
(1) Vertragsgegenstand ist das Angebot von Polygon in Verbindung mit deren Allgemeinen GeschĂ€ftsbedingungen. Angebote von Polygon sind freibleibend und unverbindlich, sofern darin nicht ausdrĂŒcklich eine feste Bindung ausgewiesen ist.

§ 3 VergĂŒtung und Verzug
(1) Die vertraglich vereinbarte VergĂŒtung ist nach Rechnungserhalt sofort und ohne Abzug zur Zahlung fĂ€llig. Die Kosten des Geldtransfers trĂ€gt der Besteller im In- und Ausland vollumfĂ€nglich. Ist die VertragserfĂŒllung entsprechend des Angebots in Phasen aufgegliedert, ist Polygon berechtigt, jede Phase nach Beendigung zu berechnen. Ferner ist Polygon berechtigt, vor VertragsdurchfĂŒhrung eine Vorauszahlung in Höhe von 50% der beauftragten Summe zu verlangen.

(2) 14 Tage nach Rechnungsdatum kommt der Besteller in Zahlungsverzug, ohne dass es einer Mahnung bedarf.

(3) Nebenleistungen wie Transport, Verpackung, Reisekosten und Àhnliches werden zusÀtzlich berechnet.

(4) Die ZurĂŒckhaltung von Zahlungen oder die Aufrechnung mit von Polygon bestrittenen oder nicht rechtskrĂ€ftig festgestellten ZahlungsansprĂŒchen ist unzulĂ€ssig.

(5) Polygon ist berechtigt, Zahlungen des Kunden zunÀchst auf dessen Àlteste Verbindlichkeit anzurechnen. Sind bereits Kosten und Zinsen durch Verzug entstanden, so ist Polygon berechtigt, die Zahlung zunÀchst auf die Kosten, danach auf die Zinsen und zuletzt auf die Hauptleistung anzurechnen.

(6) Befindet sich der Besteller mit der Zahlung im Verzug, so ist Polygon zu keiner weiteren Lieferung oder anderweitigen Leistung aus laufenden VertrÀgen verpflichtet.

(7) Polygon ist berechtigt, nachweisbare, zur VertragserfĂŒllung angefallene Mehrkosten in Höhe von bis zu 15 % in Rechnung zu stellen, ohne dass es hierzu einer besonderen Vereinbarung bedarf.

§ 4 VertragserfĂŒllung
(1) Polygon ist bemĂŒht, vertraglich vereinbarte Entwicklungs- und Lieferzeiten einzuhalten. Kommt es aus entwicklungs- technischen GrĂŒnden zu einer ĂŒberschreitung des vereinbarten Zeitpunkts, ist Polygon berechtigt, den vereinbarten Zeitpunkt um 6 Wochen je Phase zu ĂŒberschreiten. Nach Ablauf der Frist kann Polygon vom Besteller in Verzug gesetzt werden.

(2) Polygon haftet nicht fĂŒr die ĂŒberschreitung von Lieferfristen die dadurch verursacht werden, dass von Polygon bei Zulieferern gekaufte Komponenten nicht rechtzeitig oder nicht mangelfrei geliefert werden, sofern Polygon kein eigenes Verschulden hieran trifft. Etwaige ErsatzansprĂŒche tritt Polygon an den Besteller ab.

(3) Die Haftung fĂŒr VerzugsschĂ€den ist ausgeschlossen, sofern Polygon nicht Vorsatz oder grobe FahrlĂ€ssigkeit trifft. Der An- spruch auf Lieferung ist in den FĂ€llen des RĂŒcktritts oder Schadenersatzes ausgeschlossen. Soweit beim Verzugsschaden der Ausschluss der leichten FahrlĂ€ssigkeit bei Verletzung von Hauptpflichten in diesen allgemeinen GeschĂ€ftsbedingungen unwirksam ist, beschrĂ€nkt sich die Haftung von Polygon auf typische und voraussehbare VerzögerungsschĂ€den.

(4) Der Besteller ist nur mit schriftlicher Zustimmung von Polygon berechtigt, AnsprĂŒche aus mit Polygon bestehenden VertragsverhĂ€ltnissen abzutreten.

§ 5 Übernahme, Abnahme und GefahrenĂŒbergang
(1) Der Besteller verpflichtet sich, den Vertragsgegenstand binnen sechs Werktagen nach Anzeige der Bereitstellung bei Polygon abzunehmen. Erfolgt wĂ€hrend einer Frist von weiteren sechs Werktagen weder die Abnahmen noch eine RĂŒge des Bestellers, so gilt die Abnahme als erteilt. Mit der Abnahme geht die Gefahr auf den Besteller ĂŒber.

(2) WĂŒnscht der Besteller die ĂŒbersendung, geht die Gefahr spĂ€testens mit ĂŒbernahme des Abholers auf den Besteller ĂŒber. Verzögert sich der Versand infolge von UmstĂ€nden, die der Besteller zu vertreten hat, so geht die Gefahr vom Tag der Ver- sandbereitschaft auf den Besteller ĂŒber.

§ 6 Eigentumsvorbehalt
(1) Polygon behĂ€lt sich ferner das Eigentum an der Entwicklung/der Kaufsache bis zum Eingang aller Zahlungen aus dem Vertrag vor. Bei vertragswidrigem Verhalten des Bestellers ist Polygon berechtigt, die Produktion des von Polygon entwickelten Gegenstandes zu untersagen bzw. die Kaufsache zurĂŒckzunehmen.

(2) Bei PfĂ€ndungen oder sonstigen Eingriffen Dritter hat der Besteller Polygon unverzĂŒglich schriftlich zu benachrichtigen.

(3) Eine Verarbeitung oder Umbildung der Kaufsache durch den Besteller wird stets fĂŒr Polygon vorgenommen. Wird die Kaufsache mit anderen, Polygon nicht gehörenden GegenstĂ€nden verarbeitet, so erwirkt Polygon das Miteigentum an der neuen Sache im VerhĂ€ltnis des Wertes der Kaufsache zu den anderen verarbeiteten GegenstĂ€nden zur Zeit der Verarbeitung.

(4) Polygon verpflichtet sich, die ihr zustehenden Sicherheiten auf Verlangen des Bestellers insoweit freizugeben, als der Wert der Sicherheit die zu sichernden Forderungen mehr als 20 % ĂŒbersteigt.

§ 7 Haftung und GewÀhrleistung
(1) Polygon haftet ausschließlich fĂŒr SchĂ€den entsprechend des Umfangs des erteilten Auftrags, die aufgrund vorsĂ€tzlicher oder grob fahrlĂ€ssiger Pflichtverletzung verursacht wurden und nach Stand von Wissenschaft und Technik vorhersehbar waren. Dies gilt auch fĂŒr MangelfolgeschĂ€den. Der Besteller erkennt an, dass es nach dem Stand der Technik nicht möglich ist, Fehler der Hard und/oder Software unter allen möglichen Anwendungsbedingungen auszuschließen. Polygon haftet nicht fĂŒr die Neuheit des hergesellten Produkts. Ist lediglich der Prototypenbau geschuldet, ist die Haftung auf die FunktionsfĂ€higkeit des Prototyps beschrĂ€nkt. FĂŒr die Mangelfreiheit von Konstruktionszeichnungen haftet Polygon nur bei Vorsatz oder grober FahrlĂ€ssigkeit. Polygon haftet nicht fĂŒr SchĂ€den, die aufgrund der Umsetzung der Konstruktionszeichnungen verursacht werden.

(2) FĂŒr von Polygon hergestellte und verĂ€ußerte Sachen, die einen von Polygon zu vertretenden Mangel aufweisen, haftet Polygon nach eigener Wahl auf Beseitigung des Mangels oder Ersatzlieferung. Der Besteller ist verpflichtet, den mangelhaften Kauf- gegenstand auf eigene Kosten an den GeschĂ€ftssitz von Polygon zu versenden. Polygon ĂŒbernimmt die Kosten der RĂŒcksendung an den Besteller. Betrifft die Mangelhaftigkeit nur einzelne Komponenten einer Sache, verpflichtet sich der Besteller, die Kom- ponenten auf eigene Kosten fachmĂ€nnisch aus- und einzubauen.

(3) SchlĂ€gt die MĂ€ngelbeseitigung fehl, oder ist Polygon zur Mangelbeseitigung oder Ersatzlieferung nicht bereit oder nicht in der Lage, oder verzögert sich diese ĂŒber angemessene Fristen hinaus aus GrĂŒnden die Polygon zu vertreten hat, so ist der Besteller berechtigt, insoweit vom Vertrag zurĂŒckzutreten oder eine Herabsetzung des Kaufpreises zu verlangen.

(4) DarĂŒber hinausgehende AnsprĂŒche des Bestellers, insbesondere SchadenersatzansprĂŒche einschließlich entgangenen Ge- winns oder wegen sonstiger VermögensschĂ€den des Bestellers sind ausgeschlossen, soweit die Schadensursache nicht auf Vorsatz oder grobe FahrlĂ€ssigkeit beruht.

(5) Wird eine vertragswesentliche Pflicht fahrlÀssig verletzt, so ist die Haftung von Polygon auf den voraussehbaren typischen Schaden begrenzt.

(6) Die GewĂ€hrleistungsfrist betrĂ€gt 12 Monate ab ĂŒbergabe der Kaufsache. Dieselbe Frist gilt auch fĂŒr AnsprĂŒche auf Ersatz von MangelfolgeschĂ€den, soweit keine AnsprĂŒche aus unerlaubter Handlung geltend gemacht werden.

§ 8 Namensnennung
(1) Polygon ist berechtigt, das eigene Firmenlogo auf der jeweiligen Neuentwicklung bzw. auf dem jeweiligen Kaufgegenstand nachhaltig und fĂŒr den Betrachter wahrnehmbar anzubringen, sofern es sich um ein eigenes Produkt handelt und nicht einzelvertraglich abweichende Regelungen getroffen wurden. Polygon ist ferner berechtigt, in Veröffentlichungen auf seine Mitarbeit an dem jeweiligen Vertragsgegenstand hinzuweisen.

§ 9 Übertragung des Designs auf andere GegenstĂ€nde
(1) Das Design oder Elemente dĂŒrfen auf andere GegenstĂ€nde als die vertraglich vereinbarten nur mit EinverstĂ€ndnis von Polygon ĂŒbertragen werden.

§ 10 Freiexemplar
(1) Polygon hat Anspruch auf ein gemĂ€ĂŸ dem Design produziertes Freiexemplar, soweit die Selbstkosten beim Besteller 1.000.- € nicht ĂŒbersteigen. Bei höheren Selbstkosten muss Polygon den darĂŒber hinausgehenden Betrag – wenn auf einem Belegmuster bestanden wird – an den Besteller bezahlen.

(2) Verzichtet Polygon auf das Freiexemplar, besteht Anspruch auf professionelle digitale Farbfotos in der QualitÀt von mindestens 5 Megapixel Gesamtauflösung.

§ 11 Sonstiges
(1) Ist oder wird eine dieser Bestimmungen ganz oder teilweise rechtsunwirksam, so werden die ĂŒbrigen Bestimmungen davon nicht berĂŒhrt. Die betroffene Bestimmung ist so auszulegen, wie sie in rechtswirksamer Weise dem Willen der Parteien am nĂ€chsten kĂ€me.

(2) Bei Rechtsstreitigkeiten zwischen den Vertragsparteien findet ausschließlich deutsches Recht Anwendung.


§ 12 ErfĂŒllungsort und Gerichtsstand
(1) ErfĂŒllungsort ist der GeschĂ€ftssitz von Polygon.

(2) Bei allen sich aus dem VertragsverhĂ€ltnis ergebenen Streitigkeiten ist, wenn der Besteller Vollkaufmann, eine juristische Person des öffentlichen Rechts oder ein öffentlich-rechtliches Sondervermögen ist, die Klage bei dem Gericht zu erheben, das fĂŒr den Hauptsitz oder die die Lieferung ausfĂŒhrende Zweigniederlassung von Polygon zustĂ€ndig ist. Polygon ist auch berechtigt, am Hauptsitz des Bestellers zu klagen.

 

(gĂŒltig ab 01.09.2008)

Kundenmeinungen

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„Besten Dank fĂŒr die termingerechten und teilweise herausfordernd kurzfristig notwendigen AktivitĂ€ten. Wir haben mit Polygon den richtigen Partner gewĂ€hlt!“

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„Der Schritt, den wir jetzt mit Polygon vollziehen, stellt einen großen Meilenstein und Paradigmenwechsel in unserer bisherigen Packstation „Geschichte“ dar ...“

Galeria Kaufhof GmbH

„Die Zusammenarbeit mit einer so kreativen, kompetenten und professionell arbeitenden Firma wie Polygon hat mir richtig Spaß gemacht. Von der ersten Idee bis zur Realisierung der GerĂ€te dauerte es nur 8 Wochen!“

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„Polygon hat fĂŒr uns die neuen Payback-Terminals entwickelt, was dank der guten und fairen Projektierung reibungslos vonstatten ging ...“

Galeria Kaufhof GmbH

„Das sehr gelungene Redesign der neuen GALERIA Terminals wurde von Polygon professionell und zuverlĂ€ssig entwickelt. Barrierefreiheit und Service-freundlichkeit wurden durch kreative Lösungen optimal umgesetzt.“

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„Wir sind uns sicher, dass wir damit die hohen Nutzungsraten der Terminals weiter ausbauen können. Unseren Kunden gefĂ€llt es sehr, die gesammelten Payback-Punkte per ausgedrucktem Gutschein in der Filiale einlösen zu können.“

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„Polygon ist mit ihrem pragmatischen Ansatz Probleme zu lösen, ein wichtiger Partner, wenn innovative Produkte gefragt sind“